Großes Merkur-Interview

„Bundestrainer? Diese Frage stellt sich nicht“

Zweibrücken. Der U21-Nationaltrainer spricht im Merkur über seine Vertragsverlängerung beim DFB, den FCK und die Talentförderung.

Stefan Kuntz könnte erfolgreicher kaum sein. Der 57-Jährige kommt als U21-Nationaltrainer sehr gut an, gerade erst wurde sein Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bis 2023 verlängert. Im Merkur-Interview spricht Kuntz über die Unterschiede zwischen DFB und seinem vorherigen Arbeitgeber 1. FC Kaiserslautern, warum er überhaupt wieder auf dem Platz steht und über die aktuellen Probleme in der Talentförderung.

Herr Kuntz, am vergangenen Donnerstag haben Sie einen Vortrag über die U21-EM in Beeden gehalten. Mehr Kontakt zur Basis geht nicht. Welche Bedeutung hat solch ein Termin für Sie?

STEFAN KUNTZ Etwas zurückzugeben an den Amateurfußball, das ist mir ganz wichtig. Deswegen habe ich auch nach dem Ende meiner aktiven Karriere noch bei Palatia Limbach gespielt. Der Amateurfußball ist ein Teil von mir, er war die Basis für meine Karriere. Auf der anderen Seite finde ich es sehr inspirierend, etwas weiterzugeben, etwas zu vermitteln an junge Menschen. Der Austausch ist klasse, du nimmst aus jedem Vortrag irgendetwas mit. Und du verbesserst dich in der Form der Präsentation, das ist wie ein Training, dann stehst du auch besser vor der Mannschaft.

top