Fußball-WM in Russland

Die Schweiz bezwingt die Serben

Der Schweizer Xherdan Shaqiri, Torschütze zum 2:1-Endstand, jubelt über den Sieg. FOTO: dpa / Laurent Gillieron

Kaliningrad. Als der Schlusspfiff ertönt war, bildeten die Schweizer eine Jubeltraube um Matchwinner Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri: Die Ex-Bundesligaspieler haben das Rennen um den Einzug ins WM-Achtelfinale zu einem spannenden Dreikampf in der Gruppe E gemacht.

Nach dem 1:1 gegen Brasilien drehte die „Nati“ ihre zweite Partie gegen die unangenehmen Serben und gewann 2:1 (0:1). Damit können am letzten Spieltag alle drei Mannschaften die K.o.-Runde erreichen – nur Costa Rica, Gegner der Schweiz, ist nach zwei Niederlagen bereits chancenlos.

In einer politisch aufgeladenen Begegnung, in der Xhaka die Serben nach seinem Ausgleichstor in der 52. Minute mit der umstrittenen Doppeladler-Geste provozierte, waren die Schweizer durch einen frühen Treffer von Aleksandar Mitrovic (5.) in Rückstand geraten. Nach einer halben Stunde übernahmen sie angetrieben von Shaqiri die Initiative und zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Der ehemalige Münchner, der die Provokation des früheren Gladbachers Xhaka wiederholte (90.), sorgte für den Sieg.

Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych (München) zeigte bei einem ersten WM-Einsatz in Russland eine tadellose Leistung. Mit zunehmender Spieldauer pfiff er etwas kleinlicher, verhinderte so aber, dass die Partie zu ruppig wurde.

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