Fußball

Mit internationaler Härte zum EM-Ticket

Joshua Kimmich (links) und Toni Kroos gehen beim Aufwärmen mit der Nationalmannschaft voran. FOTO: dpa / Federico Gambarini

Düsseldorf. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft an diesem Samstag auf Weißrussland. Gladbacher Ginter ist neuer Abwehrchef.

Als die Frage nach „Männerfußball“ und „echten Kerlen“ kam, musste Joachim Löw kurz schmunzeln. „Die beiden Begriffe lassen wir mal weg“, sagte der Bundestrainer – und forderte dennoch von seinen Spielern beim womöglich letzten Schritt zum EM-Ticket ein „richtiges Zweikampfverhalten“ gegen Außenseiter Weißrussland: „Auf den Beinen bleiben, Körperkontakt suchen, dagegenhalten, widerstandsfähig sein. Da können wir noch zulegen.“

Löw will im vorletzten EM-Qualifikationsduell in Mönchengladbach an diesem Samstag (20.45 Uhr/RTL) von seinem Team die viel zitierte internationale Härte sehen – und natürlich einen Sieg. Sollte Erzrivale Niederlande im Parallelspiel in Nordirland nicht verlieren, wäre die Teilnahme an der EM 2020 schon vor dem Gruppenabschluss am Dienstag in Frankfurt gegen die Nordiren perfekt.

„Es sind noch zwei Schritte bis zur Tür, die uns zur EM bringt“, sagte Löw: „Wir wollen diese zwei Spiele natürlich gewinnen, um einen positiven Abschluss für das Jahr zu haben.“ 2019 wird Löw vor allem mit den großen Personalsorgen als „ständigen Begleiter“ in Verbindung bringen: „Sie tragen nicht dazu bei, Konstanz reinzubringen, Automatismen einzuschleifen.“

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