Kritik an Löw und Bierhoff reißt nicht ab

DFB-Team: „So kann es nicht weitergehen“

Noch immer In der Kritik: Bundestrainer Joachim Löw und Team-Manager Oliver Bierhoff. FOTO: dpa / Ina Fassbender

München. Die Kritik am Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor Oliver Bierhoff reißt nicht ab.

Rio-Kapitän Philipp Lahm nahm in Moskau mit einem Lächeln Abschied vom WM-Pokal, und die entthronten deutschen Weltmeister würdigten den neuen Champion Frankreich mit warmen Worten. „Ihr verdient es, unser Nachfolger zu sein“, schrieb Toni Kroos bei Twitter, Mesut Özil wünschte eine nette Party, und Lukas Podolski meinte augenzwinkernd: „Passt gut auf meine WM-Trophäe auf!“

Schließlich soll der goldene Cup 2022 zurück in „seine“ Vitrine in der Frankfurter DFB-Zentrale. Doch von Hoffnung auf neue Triumphe ist in Fußball-Deutschland nichts zu spüren, stattdessen blickt die Nationalmannschaft mit zitternden Knien auf das Rendezvous mit der frisch gekrönten Equipe Tricolore am 6. September in München.

„Wir sind uns alle einig: So, wie es jetzt passiert ist, kann es nicht weitergehen“, sagte der von Joachim Löws Musterschüler zum Chefkritiker mutierte Lahm. Zu heftig sind noch immer die Erschütterungen des WM-Desasters, zu unklar, wie der Weg zurück zu alter Stärke gelingen könnte – auch, weil Bundestrainer Löw, derzeit im Urlaub in Italien, ausdauernd schweigt.

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