Fußball-Nationalmannschaft

Das Ziel ist der Gruppensieg

Bundestrainer Joachim Löw (Mitte) bespricht mit seiner Mannschaft die Taktik für das letzte EM-Qualifikationsspiel an diesem Dienstag gegen Nordirland. Der Kölner Jonas Hector (obere Reihe, links) hört aufmerksam zu. Er erhält wohl eine neue Chance. FOTO: dpa / Federico Gambarini

Frankfurt. Deutsche Nationalmannschaft beendet an diesem Dienstag mit dem Heimspiel gegen Nordirland die EM-Qualifikation.

Joachim Löw geriet zum Jahresabschluss ins Schwärmen. Der Bundestrainer sprach seiner „willigen und ehrgeizigen“ Mannschaft nach dem gelösten EM-Ticket „ein großes Kompliment“ aus. „Sie versprüht eine sehr positive Energie“, lobte Löw. Ein Erfolg gegen Nordirland an diesem Dienstag (20.45 Uhr/RTL) in Frankfurt und der damit verbundene Gruppensieg vor dem Erzrivalen Niederlande wäre das positive Ende „eines schwierigen Jahres“.

Ob der angestrebte Platz eins mit Blick auf die EM 2020 (12. Juni bis 12. Juli) aber ein Vorteil ist, weiß auch Löw nicht. Nach dem Frühstück am Montag in der noblen Villa Kennedy in der Mainmetropole hat der 59-Jährige mit seinem Stab die „Geschichte auseinander genommen“. Die Erkenntnis: „Wir können so oder so gegen starke Mannschaften kommen“, sagte Löw. Daher sei es ihm „wurscht“, ob es bei der Auslosung am 30. November in Bukarest Lostopf eins oder zwei wird.

Die Spieler wollen Rang eins mit einem Sieg gegen die Nordiren aber verteidigen. „Weniger für die Auslosung, sondern mehr für das Gefühl“, sagte Toni Kroos. Denn die souveräne Qualifikation soll nur der Anfang sein. Bei einem gemeinsamen Team­abend schworen sich Löw und seine Spieler auf das große Ziel EM ein, dafür reisten auch die verletzten Julian Draxler, Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer und Kevin Trapp an. „Eingeladen waren alle. Manche hatten andere Termine, weil wir es erst letzte Woche mitgeteilt haben oder sie in der Reha sind“, sagte Löw, der mit allen anwesenden Profis länger gesprochen hat. Dabei ging es weniger um das Spiel gegen Nordirland als um die paneuropäische Endrunde. Vor der Nominierung im Mai bleiben nur noch zwei Länderspiele im März. Da ließ sich Löw gerade von den zuletzt verletzten Spielern auf den neuesten Stand bringen.

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