Starkes Torfestival gegen Nordirland

Die großen Prüfsteine kommen im März

Dreifach-Torschütze Serge Gnabry feiert sein 1:1 gegen Nordirland mit seiner typischen Jubelgeste, dem Umrühren mit einem imaginären Kochlöffel. FOTO: dpa / Uwe Anspach

Frankfurt. Deutsche Nationalmannschaft beendet EM-Qualifikation als Gruppensieger. Test gegen Spanien läutet das wichtige Jahr 2020 ein.

Als glücklicher Gruppensieger gönnt sich Joachim Löw nach der Tore-Schau von Serge Gnabry ein bisschen Glanz. Bei der Bambi-Gala ist der Bundestrainer an diesem Donnerstag wie auch Belgiens Königin Mathilde in Baden-Baden zu Gast. Schon am Ende der kommenden Woche wird Löw aber in Bukarest bei der nächsten Zeremonie wieder mit der harten EM-Realität konfrontiert.

Trotz des Prestige-Erfolgs seines stürmischen Umbruchteams mit Platz eins in der Qualifikationsrunde vor dem ewigen Rivalen Niederlande droht der Fußball-Nationalmannschaft bei der kompliziert anmutenden Auslosung für die EM 2020 eine richtige Knaller-Gruppe. Im schlimmsten Fall geht es im kommenden Sommer in den drei Vorrunden-Heimspielen in München gegen Weltmeister Frankreich, Europameister Portugal und die immer unbequemen Serben.

Bange machen gilt aber nicht für Löw. Im Gegenteil: „Eine Auslosung ist für mich keine Anspannung. Es ist immer interessant, was für Gegner man bekommt. Das ist ein wichtiges Mitbringsel in die Heimat.“

top