Nachwirkungen in dem schwelenden Status-Dauerstreit mit Leclerc befürchtet Vettel nicht: „Es ist generell alles klar, und natürlich redet man miteinander.“

Viel Gesprächsbedarf erzeugte auch der nahende Supertaifun „Hagibis“. Der tropische Wirbelsturm rollt auf die japanische Hauptinsel Honshu zu. Neben hohen Windgeschwindigkeiten wird auch mit Starkregen gerechnet, der für massive Probleme sorgen könnte. Spätestens am Samstag soll das schwere Unwetter auf Land treffen, der Zeitplan ist in Gefahr. Die Absage der Qualifikation (8 Uhr MESZ) kann nicht ausgeschlossen werden, wie bei ähnlichen Bedingungen 2004 und 2010 würde die Zeitenjagd dann wohl auf Sonntag verschoben werden. Die Sicherheit hat oberste Priorität, nicht nur für uns, sondern auch für die ganzen Zuschauer“, sagte Vettel. „Es ist nicht so gemütlich, wenn man in strömendem Regen und vor allem wenn es so windig wird, wie es gemeldet ist, dann auf den Tribünen sitzt.“ Vettel warnte jedoch zugleich vor Hysterie. „Es gibt eine Vorhersage, aber wie oft haben sich die Vorhersagen schon geändert.“ Klarheit über das weitere Verfahren in Suzuka dürfte spätestens am Freitagabend herrschen.


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