Formel 1

Jung, schnell, sucht... : Schwieriger Markt für F1-Talente

Charles Leclerc fährt in der kommenden Saison für Ferrari. Foto: Jan WoitasFOTO: Jan Woitas

Singapur. Sie sind jung, schnell und talentiert. Dennoch ist für viele Nachwuchskräfte in der kommenden Formel-1-Saison schon kein Cockpit mehr frei.

Selten herrschte solch ein Überangebot an jungen PS-Hochbegabten. Derzeit gebe es „einen der dramatischsten Fahrermärkte in der Formel-1-Geschichte“, schrieb die Motorsport-Königsklasse bereits auf ihrer offiziellen Homepage.

„Hier anzukommen, ohne zu wissen, was ich nächstes Jahr tun werde, ist schwer zu schlucken“, sagte der Franzose Esteban Ocon vor dem Grand Prix in Singapur. Der 21-Jährige wird zum Saisonende trotz starker Leistungen seinen Platz beim Team Racing Point Force India ebenso verlieren wie Stoffel Vandoorne (26) bei McLaren. Für den Belgier übernimmt der 18 Jahre alte Brite Lando Norris das Cockpit.

Die Zahl der Arbeitsplätze für die Steuer-Fachkräfte ist begrenzt. Gerade mal 20 Auserwählte gibt es. Bei den Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull stehen die Piloten für 2019 schon fest. Als letztes benannte Ferrari den 20-jährigen Monegassen Charles Leclerc als künftigen Teamkollegen von Vierfach-Champion Sebastian Vettel.

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