Formel 1

Hamilton will raus aus der Sinnkrise

Formel-1-Star Lewis Hamilton bringt sich mit einer Runde Boxen in Stimmung für das Rennen am Sonntag in Mexiko. FOTO: dpa / Marco Ugarte

Mexiko-Stadt. Der 34-jährige Brite kann an diesem Sonntag beim Großen Preis von Mexiko zum sechsten Mal Formel-1-Weltmeister werden.

Auf den letzten Metern zum sechsten WM-Triumph hat Lewis Hamilton auch eine plötzliche Sinnkrise im Eiltempo abgeschüttelt. Die nächste Titel-Fiesta in Mexiko lockt, da kann der Superstar der Formel 1 so ein Gefühlstief nicht brauchen. Also schickte der 34-Jährige schnell eine „Botschaft der Positivität“ in die Weiten des Internets, um vor dem viertletzten Saisonlauf an diesem Sonntag (20.10 Uhr/RTL und Sky) die Sorgen um seinen Gemütszustand zu zerstreuen.

Kurz nach dem erneuten Gewinn der Team-WM mit Mercedes zuletzt in Japan hatte Hamilton selbst die Irritationen ausgelöst, als er in den sozialen Netzwerken seinen tiefen Verdruss über den Lauf der Welt teilte und vom Aufgeben sprach. Auch Arbeitgeber Mercedes reagierte überrascht, zumal der Rennstall und sein Chefpilot sportlich auf dem Gipfel des Erfolges stehen. Nur Teamkollege Valtteri Bottas kann Hamilton rechnerisch noch die WM nehmen, realistisch ist das bei 64 Punkten Vorsprung des Briten aber nicht. Holt der Titelverteidiger in Mexiko 14 Punkte mehr als der Finne, ist er schon wieder Weltmeister.

Und ohnehin geht es zwischen beiden friedlich zu. „Es ist die beste Kombination, die es derzeit gibt. Eine bessere Balance sehe ich in der Formel 1 gerade nicht“, sagte Hamilton: „Er will mich schlagen, ich will ihn schlagen. Aber zwischen Valtteri und mir geht es sehr erwachsen zu. Valtteri und ich, das funktioniert.“

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