Formel 1 in Suzuka

Das muss man zum Großen Preis von Japan wissen

Konzentriert: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel. Foto: Vincent Thian/AP/dpa FOTO: Vincent Thian

Suzuka. Sebastian Vettel und sein Ferrari-Stallrivale Charles Leclerc haben Formel-1-Beziehungsprobleme. Mit den Regieanweisungen vom Scuderia-Kommandostand tun sich die Top-Piloten schwer.

Beim Grand Prix von Japan in Suzuka am Sonntag (7.10 Uhr/RTL und Sky) wartet der nächste Stresstest.

Kommt es zwischen Vettel und Leclerc wieder zum Krach?

Sebastian Vettel hat in dieser Saison seinen Status als Nummer eins bei Ferrari nicht untermauern können. Dagegen sprechen im direkten Duell mit seinem Stallrivalen Charles Leclerc die Zahlen: Leclerc gewann zwei Grand Prix, Vettel nur einen; Leclerc raste sechsmal auf die Pole, Vettel nur einmal; mehr Punkte als Vettel hat Leclerc auch. „Wir haben zwei fantastische Fahrer“, sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. Als Alpha-Tiere stören sich die beiden Piloten an der bisweilen unklaren Rollenverteilung. In Singapur schmollte Leclerc (21), in Russland reagierte dann Vettel (32) mit Unverständnis auf die Stallorder. Binotto entgleitet die Kontrolle über das Generationenduell.

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