Bahnen im Roten Ochsen geschlossen

Zweibrücker Kegler suchen neue Heimat

Noch wird auf den Bahnen im Roten Ochsen gekegelt, spätestens im Sommer dürfte damit Schluss sein. FOTO: Volker Baumann

Zweibrücken. Auch nach der Schließung der Bahnen in der Gaststätte „Zum Roten Ochsen“ wollen die Zweibrücker Vereine weiter ihren Sport betreiben.

„Ich kann nur alle bitten, weiter den Sport zu betreiben“, appellierte der Sportwart des Zweibrücker Kegelrings, Thorsten Machura von der KSG Zweibrücken, am Mittwochabend bei einem Treffen der Kegelvereine. Denn nach Ende der Saison im Frühsommer werden die Kegelbahnen in der weiter bestehenden Gaststätte „Zum Roten Ochsen“ geschlossen (wir berichteten).

Und vorerst wird es in Zweibrücken keinen Ersatz geben, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende des Kegelrings, Nicolai Bastian. In den letzten Monaten habe der Kegelring nach Lösungen gesucht. Dabei seien Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern und der Stadt geführt worden. Doch weder die Einrichtung einer Kegelanlage in Hallen anderer Vereine oder Anbieter noch ein Neubau seien umzusetzen, erklärte Bastian. Auch wenn die Stadt ein Grundstück in Erbpacht angeboten habe. Ein Neubau bewege sich zwischen 300 000 und 400 000 Euro, schätzte Bastian. „Das kann der Kegelring mit rund 100 Leuten nicht stemmen.“

Doch die Kegler haben nicht auf einen Neubau gewartet. In den letzten Wochen haben sich die Vereine um Ersatz bemüht. Dabei gibt es nach Aussage von Machura aus Dellfeld und Pirmasens Zusagen, dass die Spielgemeinschaft KSG/SG Zweibrücken mit vier Mannschaften dort spielen und trainieren können.

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