Kein Pokalfinale im Saar-Handball

Pokalfinale der Saar-Handballer abgesagt

Saarbrücken. Die neuen Verfügungen in Deutschland zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus sorgen für weitere Absagen im Saarsport. Der Handballverband Saar (HVS) teilte mit, dass sein für den Ostermontag, 13. April, angesetzte Pokalfinal-Turnier in der Joachim-Deckarm-Halle ersatzlos gestrichen wird.

„Das tut uns leid, ist aber im Interesse des Gesundheitsschutzes unvermeidbar“, sagte HVS-Präsident Eugen Roth.

Davon betroffen sind auch die Oberligafrauen des SV 64 Zweibrücken sowie deren zweite Herrenmannschaft. Als einziges Oberligateam bei den Frauen hatten sich die SV-Spielerinnen gute Chancen ausgerechnet. Sie wären im Halbfinale, das Anfang März noch ausgelost worden war, auf den Saarlandliga-Dritten HG Saarlouis getroffen. Die Saarlandliga-Männer um Trainer Klaus-Peter Weinert hätte es mit Ligakontrahent SGH St. Ingbert zu tun bekommen. Die SV 64-Zweite erreichte als erstes Reserveteam der Zweibrücker Vereinsgeschichte das Finalturnier. „Die Jungs waren überglücklich“, sagte Weinert. Dementsprechend groß sei nun die Enttäuschung. Auch darüber, dass es keinen Ersatztermin geben wird und die einmalige Chance somit einfach verstreicht.

(ski)
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