Sportkolumne zur Handball-WM

Zwölf Jahre alte Bilder hervorgerufen

FOTO: SZ / Robby Lorenz

Da werden Erinnerungen wach. Bei den ausgelassen jubelnden deutschen Handballern unten auf dem Feld in der Kölner Arena, angetrieben von knapp 20 000 Fans. Zwölf Jahre ist es her, dass ich als einer solcher Tausenden von Zuschauern am 4. Februar 2007 ungläubig ganz oben unterm Dach durch die Kölnarena hüpfte, Heiner Brand und seine beschnurrbarten Jungs unten nach dem Finalsieg gegen Polen den WM-Titel feierten.

Dass sich einen Tag später beim Empfang am Kölner Rathaus der singende Johannes Bitter auf dem Balkon kaum auf den Beinen halten konnte nach der Feier des dritten deutschen WM-Titels. Den zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte. Aber mal ehrlich – auch vor diesem Turnier hätten nur die wenigsten Handballfans und -experten die Deutschen ganz oben auf der Rechnung gehabt.

Ganz oben, da ist das DHB-Team auch noch nicht. Doch die Bilder nach dem Halbfinaleinzug erinnern stark an den damaligen Triumphzug. Und was nicht ist, kann ja noch werden für das stets aufopferungsvoll kämpfende Team von Christian Prokop. Um es mit den Worten der Höhner zu sagen: Wenn nicht jetzt wieder, wann dann?

(ski)
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