Zweibrücker Stadtderby

Raje rettet Rinner-Elf das Kerwefest!

Dieser Kopfball von Peter Raje (4.v.l.) fand sein Ziel zwar nicht – dennoch war der Spieler der SG VB Zweibrücken/SV Ixheim im Derby der gefeierte Mann seiner Elf. FOTO: Norbert Schwarz

Zweibrücken. Die SG VB Zweibrücken/SV Ixheim hat das Stadtderby am Samstag gegen den TSC Zweibrücken mit 1:0 für sich entschieden.

In der dritten Minute der Nachspielzeit hätte Philipp Nendza, Nachwuchsspieler vom TSC Zweibrücken, zum späten Derbyhelden seiner Mannschaft werden können. Nach einem abgeblockten TSC-Freistoß war Nendza das Leder vor die Füße gefallen. Doch sein Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor. Kurz darauf pfiff Schiedsricher Joel Jung das Stadtderby ab und die Spieler der SG VB Zweibrücken/SV Ixheim rissen die Arme in die Luft. Sie gewannen das Lokalduell in der Landesliga, das zugleich Ixheimer „Kerwespiel“ war, vor rund 500 Zuschauern knapp aber nicht unverdient mit 1:0 (1:0)

Viele der TSC-Spieler sanken nach dem Schlusspfiff enttäuscht zu Boden. Darunter auch Cüneyt Eren. Er trauerte vor allem seiner vergebenen Chance in der fünften Minute hinterher. Nach einem weiten Einwurf von Marcel Julier hatte er das Leder an die Latte des Ixheimer Kastens geköpft. „Der Ball ist genau über einen Gegenspieler gekommen. Da habe ich ihn erst spät gesehen“, haderte Eren. „Hätten wir in der Phase einer unserer beiden Chancen genutzt, wäre es vielleicht anders gelaufen“, erinnerte TSC-Trainer Jan Weinmann an die zweite Chance von Nico Krebs nach starkem Zuspiel von Tobias Schön nur eine Minute später.

Wobei Weinmann dann auch drei gute Möglichkeiten der SG VBZ/SVI innerhalb von nur fünf Minuten registrieren musste. Glück für den TSC, dass weder Sebastian Meil, noch Luca Genova oder Peter Raje Kapital aus den Gelegenheiten schlagen konnte. Dabei musste sich TSC-Torhüter Joshua Prine ganz lang machen, um den Heber von Raje (12.) um den Pfosten zu drehen. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich die die SG ein Übergewicht. Insbesondere das zentrale Mittelfeld der Gastgeber um Waldemar Schwab und Felix Brunner trieb den Ball immer wieder Richtung TSC-Tor.

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