Als Nuhic 2011 von der TSG Mittelbach zum TSC wechselte, sah es nicht gut aus beim Traditionsverein. Sowohl finanziell und nach vielen Weggängen auch sportlich. Ein Neustart war angesagt. Dabei sei sogar über den Gang in die C-Klasse nachgedacht worden. „Doch der neu gewählte Vorsitzende Dieter Heitmann wollte den Neustart in der Bezirksliga.“ Auch wenn sich der Kader auf 18-, 19-jährige Spieler stützen musste. „Wir haben fußballerisch mitgehalten. Aber wir waren noch zu jung.“ So stieg der TSC 2012 aus der Bezirksliga ab. „Aber die Spieler haben sich in dem Jahr weiter entwickelt.“ In der A-Klasse scheiterte der TSC im Mai 2013 am letzten Spieltag durch die 2:3-Niederlage gegen Fehrbach an der Qualifikation für die Aufstiegsrunde. „Das war in den acht Jahren die schlimmste Niederlage“, erinnert sich Sanel Nuhic. „Die Jungs waren alle am Boden zerstört.“ Doch der Nackenschlag habe die Mannschaft gestärkt. Zudem habe Hakan Haliloglu bei den Spielertransfers geholfen. In der Saison 2013/14 wurde der TSC mit 81 Punkten überlegen Meister der A-Klasse. Den Schwung nahmen die Zweibrücker mit in die Bezirksligasaison. Als Zweiter machte die Elf vom Wattweiler Berg einen Durchmarsch in die Landesliga. „Die Aufstiegsspiele gegen Karadeniz Bad Kreuznach waren mit die schönsten Erfolge.“ Im ersten Landesligajahr hatte der TSC Probleme, in die Runde zu kommen. Aber am Ende wurde der Klassenverbleib sicher geschafft. Danach folgten Platz fünf, zwei und in dieser Saison drei.

In den acht Jahren habe sich beim Verein auch einiges getan. Dabei meint Nuhic nicht nur den neuen Rasenplatz und das gesamte Gelände am Wattweiler Berg, sondern auch die Vereinsarbeit. Dabei werde auch viel Wert auf die Jugend gelegt.


„Es war eine wirklich schöne Zeit“, blickt Sanel Nuhic mit einem Lächeln zurück. „Ich habe da wohl einiges richtig gemacht.“ In den Jahren habe er zwar auch negative Erfahrungen machen müssen, dazu wollte sich Nuhic aber nicht näher äußern. „Das gehört dann auch zum Trainergeschäft.“

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