Verbandsliga Nordost

Einöd brennt auf Wiedergutmachung

Duell der Enttäuschten: Der Einöder Marius Neu (links) und der Limbacher Sascha Geisert (Archivbild) mussten am letzten Spieltag mit ihren Mannschaften Niederlagen hinnehmen. FOTO: Wolfgang Degott / Picasa

Limbach/ Einöd. Verbandsliga Nordost: Palatia Limbach gastiert in Thalexweiler; Einöd empfängt Lautenbach.

„Wir wurden vom Pech förmlich tot geschlagen“, kommentierte Patrick Gessner, Trainer des FC Palatia Limbach, die 0:2-Heimpleite am letzten Spieltag in der Verbandsliga Nordost gegen den neuen Tabellenführer Rot-Weiß Hasborn. Aufgrund vieler verletzter Akteure sei der Tabellensiebte mit einer „B-Elf“ angetreten und hätte dennoch mehr vom Spiel gehabt. Aber leider seine Chancen nicht genutzt und zwei Treffer nach individuellen Fehlern kassiert. Zusätzlich verletzte sich nach einer halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung Sascha Lang (Faserriss). Fünf Minuten später prallte Julian Lauer mit einem eigenen Mitspieler zusammen und musste wegen einer starken Prellung ausgewechselt werden. Gessner hofft, dass Lauer in der kommenden Auswärtsbegegnung beim Dreizehnten SG Thalexweiler-Aschbach (Anstoß: Sonntag, 16.45 Uhr) wieder mit dabei sein wird. Und die Palatia-Verantwortlichen sind frohen Mutes, dass sich das Lazarett noch weiter lichtet. So rechne man mit der Rückkehr von Sven Hüther (Innenband- und Sprunggelenkverletzung). Gessner fordert: „Der Gegner wird im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpfen. Wir müssen eine Topleistung bringen, um zu punkten“

Negativ überraschte zuletzt die Spvgg Einöd-Ingweiler, die gegen den SV Freisen mit 0:6 unterging. Obwohl Top-Torjäger Benny Bresch am Knie verletzt ist, hatte Spielertrainer Almir Delic, der für die kommende Saison verlängert hat, nach einer guten Vorbereitung auf einen ebenso guten Start in die Restrunde gehofft. Fehlen wird dem 44-jährigen Trainer bis zum Saisonende Routinier Ernes Custic, der sich einer Knie-Operation unterziehen musste. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen“, meint Delic zur Zielsetzung bis zum Saisonende. Nach der Auftaktniederlage muss nun im zweiten von drei Heimspielen in Folge gegen den Drittletzten 1. FC Lautenbach (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) verlorenes Terrain zurück gewonnen werden – sonst droht statt Mittelfeld erstmal der Abstiegskampf.

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