Fußball-Saarlandliga

Der FSV ist zurück an der Tabellenspitze!

Matthias Manderscheid (am Ball) vom FSV Jägersburg schirmt das Leder gekonnt gegen einen Gegenspieler des TuS Herrensohr ab. Am Ende gewann der FSV verdient mit 3:1 und steht nun wieder an der Tabellenspitze. FOTO: Markus Hagen

Homburg/Jägersburg. Fußball-Saarlandliga: Jägersburg nach 3:1-Sieg gegen Herrensohr wieder in der Spur. Achtungserfolg für FC Homburg II.

Nachdem beide Teams am vorletzten Spieltag in der Saarlandliga Niederlagen hinnehmen mussten, zeigten sich am Wochenende sowohl der FSV Jägersburg, als auch die U23 des FC Homburg gut erholt. Während der FC Homburg II sich beim stark in die Runde gestarteten VfL Primstal immerhin ein torloses Remis erkämpfte, gelang dem FSV Jägersburg ein verdienter 3:1-Heimsieg gegen den TuS Herrensohr – und damit der Sprung an die Tabellenspitze.

Mit einem Traumtor ging Jägersburg gegen den TuS in der elften Minute in Führung. Tim Schäfer traf mit einem Seitfallzieher aus rund 15 Metern. Jägersburg hatte die Partie in der Anfangsphase im Griff, leistete sich nach einer Viertelstunde aber eine kurze Schwächephase. Nach einer Ecke der Gäste stand Herrensohrs Konstantin Schneider im Strafraum sträflich frei und traf mit einem Kopfball zum 1:1. Jägersburg fing sich zwar rasch wieder – ein Treffer gelang den Lila-Weißen vor der Pause aber nicht mehr.

Nach dem Seitenwechsel blieb Jägersburg die bestimmende Mannschaft – hatte beim Führungstreffer zum 2:1 aber Glück. Einen Eckball von Paul Manderscheid köpfte ein Gästespieler ins eigene Tor (54.). FSV-Trainer Tim Harenberg war insbesondere mit der Defensive seiner Elf zufrieden: „Herrensohr hat gut mitgespielt, zugelassen haben wir aber kaum etwas.“ Jägersburg hatte dagegen weitere Möglichkeiten – und nutzte eine davon. Florian Steinhauer (83.) sorgte mit dem dritten FSV-Tor für die Entscheidung. Zuvor war Herrensohrs Alexander Otto mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. FSV-Spieler Alexander Schmiedern verpasste in der Schlussphase mit einem Kopfball aus kurzer Distanz das 4:1. „Der Sieg für uns war völlig verdient“, lautete das knappe Fazit von Harenberg.

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