Gut in Form

Hussong siegt in Luzern

Christin Hussong vom Leichtathletikzentrum Zweibrücken war in Luzern nicht zu schlagen. FOTO: dpa / Alexandra Wey

Luzern . LAZ-Speerwerferin erzielt 62,65 Meter. EM-Norm für Molitor.

Erneut ganz nach oben aufs Siegerpodest hat es Christin Hussong geschafft. Beim Spitzenleichtathletik-Meeting in Luzern (Schweiz) hat die Speerwerferin des LAZ Zweibrücken am Montagabend ihren Vorjahrestitel verteidigt. Mit 62,65 Metern setzte sie sich vor Kara Winger (USA; 62,16 m) und Sunette Villjon (Südafrika; 62,02 m) durch. Für die 24-Jährige war es der sechste Wettkampf des Jahres mit einer Weite jenseits der 60 Meter. Diese Marke fordert der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) gleichzeitig als EM-Norm. Diese hatte die Herschbergerin demnach schon in der Tasche. Durch die vorzeitige Nominierung zudem bereits das Ticket für die internationalen Titelkämpfe in Berlin (7. bis 12. August). „Ich bin stolz, ein Teil des deutschen Teams zu sein und das Land bei der EM zu repräsentieren“, sagte Christin Hussong zufrieden.

Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen) fehlte die Norm bisher noch, bis zum fünften Versuch von Luzern. Mit 61,91 Metern gelang der Weltmeisterin von 2015 endlich eine Steigerung. Damit belegte die 34-Jährige Rang vier. Zehn Jahre jünger und eine der zahlreichen Aufsteigerinnen im EM-Jahr ist Vereinskollegin Dana Bergrath. Die 24-Jährige übertraf bei dem Wettkampf in der Schweiz zum zweiten Mal in ihrer Karriere die 60-Meter-Marke und steigerte ihre Bestleistung als Fünfte auf 60,60 Meter. In Offenburg (60,06 m) hatte sie die EM-Norm schon übertroffen.

Die endgültige Entscheidung über die Vergabe der restlichen beiden Fahrkarten zur Europameisterschaft in Berlin fällt bei den Deutschen Meisterschaften. Diese werden am 22./23. Juli in Nürnberg ausgetragen. Und dort will sich Christin Hussong, im vergangenen Jahr Vize, den nationalen Titel von 2016 zurückerobern.

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