LAZ-Hallenstürmer-Cup

„Hopp Schwiiz“ trägt Dominik Alberto zum Sieg

Die sechste Auflage des LAZ-Hallenstürmer-Cups hatte einen überraschenden Sieger: Dominik Alberto sicherte mit übersprungenen 5,50 Metern am Samstagabend zum ersten Mal den Titel in Zweibrücken. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de

Zweibrücken. Der Schweizer hat am Samstagabend den 6. Hallenstürmer-Cup des LAZ Zweibrücken gewonnen. Bei den Damen wurde Anjuli Knäsche quasi zur Alleinunterhalterin. Auf einen Auftritt von Lokalmatador Raphael Holzdeppe warteten die Zuschauer dagegen vergeblich.

„Bei der Unterstützung muss man über die Latte springen“, meinte Dominik Alberto nach dem Sprung über 5,50 Meter. Dass es er Siegessprung beim 6. Hallenstürmer-Cups des LAZ Zweibrücken sein würde, ahnte der 25-jährige Schweizer zu dem Zeitpunkt auch nicht. Denn die rund 400 Zuschauer in der Dieter-Kruber-Halle feuerten alle Athleten mit rhythmischem Klatschen an.

An der mangelnden Unterstützung lag es jedenfalls nicht, dass in diesem Jahr 5,50 Meter zum Titel reichten. Darüber war auch der Sieger erstaunt. „Normalerweise muss man bei einem Stabhochsprung-Meeting höher springen“, sagte der Sportsoldat, der vor einem Jahr in Zweibrücken mit 5,55 Metern seinen persönlichen Rekord aufgestellt hatte. Das reichte zu Platz fünf. Deshalb stimmte er zu, dass Zweibrücken ein „gutes Pflaster“ für ihn sei. „Die Stimmung ist einfach super. Das bin ich aus der Schweiz nicht gewohnt.“ Und auch ein Sieg in einem international besetzten Wettbewerb. „Damit habe ich nicht gerechnet.“

Erst als der Hallensprecher beim letzten Versuch von Karsten Dilla über 5,60 Meter darauf hingewiesen habe, dass bei einem weiteren Fehlversuch Alberto der Sieger sei, habe er den möglichen Erfolg registriert. Und der Neu-Zweibrücker scheiterte trotz lautstarker Anfeuerung an der Höhe. „Ich bin enttäuscht“, sagte Dilla, der 2014 den Hallenstürmer-Cup in der Westpfalzhalle mit 5,61 Meter gewonnen hatte. Dabei hatte sich der 28-Jährige auf den ersten Wettkampf in seiner neuen Trainingshalle gefreut. „Das sieht cool aus“, sagte Dilla beim Einspringen.

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