Handball-Oberliga

VTZ-Saarpfalz reist als Underdog nach Saulheim

Zweibrücken. Der Zweibrücker konnten in der RPS-Handball-Oberliga noch nie in der dortigen harzfreien Halle der SG gewinnen.

Eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison steht der VT Zweibrücken-Saarpfalz bevor. Am Samstag, 19 Uhr, tritt der Handball-Oberligist im Ritter-Hundt-Zentrum auf die SG Saulheim. Die SG hat sich auf dem zweiten Platz hinter Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken festgebissen. Damit erfüllt die Mannschaft von Trainer Kai Christmann die Erwartungshaltung. Zum Übel der Gäste herrscht in Saulheim Harzverbot.

In der Vergangenheit hatte die VTZ nicht nur einmal das Problem, sich nicht richtig auf ein Spiel ohne Harz einstellen zu können. Da halfen auch viele verschiedene Methoden der Trainer nicht. In gewissen Teilen scheinbar also auch eine Kopfsache. Vielleicht hat den Zweibrückern der Erfolg beim HC Dillingen/Diefflen hier etwas Auftrieb gegeben. Am fünften Spieltag gewannen sie gegen den HCDD in harzfreier Halle.

Weniger Auftrieb dürfte den Saarpfälzern die Partie vom vergangenen Spieltag gegen. Zwar zeigte sich die Offensive mit 34 Treffern stark. Doch die VTZ kassierte auch 36 Gegentreffer von den Mundenheimern. Löchrig wie ein Schweizer Käse präsentierte sich die Defensive, sehr zum Unmut von Coach Danijel Grgic. Die solide bis gute Leistung aus dem Angriff dürfe für Saulheim gerne konserviert werden. Die Abwehr müsse definitiv besser werden.

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