Handball-Oberliga

Nach großem Umbruch stark verjüngt

Levke Worm ist mit ihren gerade einmal 24 Jahren die älteste Feldspielerin im Kader der SV 64-Frauen.FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken . Die Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken starten am Samstag in die neue Oberligarunde – neben den Abgängen auch ohne Szabo.

Die Schlussphase der Vorbereitung ist eingeläutet. Die Handballfrauen des SV64 Zweibrücken starten an diesem Samstag, 18 Uhr, gegen Kandel in die Oberligasaison. Der gute dritte Platz aus dem Vorjahr wird nur schwer zu wiederholen sein. Denn die Mannschaft musste einen großen personellen Umbruch wegstecken.

Mit Eva Menzerath (berufsbedingt) und Pauline Hartfelder(studienbedingt), sowie Katharina Koch und Laura Witzgall, die kürzer treten und beide zukünftig in der zweiten Damenmannschaft auflaufen werden, muss die Erste gleich vier Abgänge verkraften. Außerdem erreichte SV-Trainer Rüdiger Lydorf eine weitere Hiobsbotschaft: Topspielerin Renata Szabo wird aus privaten Gründen eine einjährige Handballpause einlegen und somit ebenfalls in der anstehenden Runde nicht für die Löwinnen spielen können. Somit bekommt das Team in der kommenden Runde ein komplett neues und vor allem jüngeres Gesicht. Da Levke Worm, mit gerade einmal 24 Jahre bereits die älteste Feldspielerin im Kader der Löwinnen ist, dürften die Zweibrücker Frauen wohl mit der jüngsten Mannschaft in der Vereinsgeschichte an den Start gehen.

Diesen Abgängen stehen allerdings auch drei Neuzugänge gegenüber. Außerdem baut Lydorf konsequent auf die Talente aus dem eigenen Verein. Auf der Torwartposition gelang den SV-Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Anezka Zuzankova einen „wahrer Glücksgriff“. Die Tschechin spielte zuletzt für den HSC Kreuzlingen in der Schweiz, konnte zudem bereits in der deutschen 3. Liga Erfahrungen sammeln. „Anezka ist eine sehr gute Verstärkung für uns. Momentan spielen Anni und Daphne noch zu zweit im Gespann, werden aber bald in einem Torwarttrio von Nina Schillo unterstützt, die im Moment noch verletzt ist und sich in der Aufbauphase befindet. Nina ist eins der größten Talente im Saarland und ich werde auch in Zukunft auf sie bauen“, betont Rüdiger Lydorf.

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