Mit Ihab Darwiche von den Offenbacher Kickers kam im Winter nur eine Verstärkung. Homburg erwischte einen guten Start in die Restrunde. Die ersten sechs Spiele gewann der FCH, auch weil der in der Vorrunde verletzte Innenverteidiger Kevin Maek (Knie) nun mit Alexander Hahn ein starkes Innenverteidigerduo bildete. die Abwehr um Torhüter David Salfeld wurde nun zu einem fast unüberwindbaren Bollwerk. Mit lediglich 30 Gegentreffern stellte die Mannschaft die beste Abwehr der Liga. Nur einmal sah die FCH-Defensive nicht gut aus und das ausgerechnet gegen den Saar-Rivalen. Gegen den FCS verlor Homburg sein einziges Spiel nach der Pause mit 0:3. In den abschließenden sechs Partien gingen Homburger nicht mehr als Verlierer vom Platz – auch nicht gegen Übermannschaft Waldhof Mannheim. Damit beendete der Aufsteiger die Runde auf Platz drei – drei Zähler hinter dem FCS. Sehr positiv sah auch die Zuschauerbilanz der Saarpfälzer aus. Mit durchschnittlich 1920 Fans strömten so viele Anhänger ins Waldstadion wie in keiner Regionalliga-Saison zuvor.

Mit einem nochmals um eine Million Euro erhöhten Etat möchte Homburg in der kommenden Saison ein ernstes Wort um den Titel mitreden. Mit den Neuzugängen Matthias Köbbing (1. FC Heidenheim), Yannick Sommer (Waldhof Mannheim), Damjan Marceta (FC Gießen), Loris Weiss (Hessen Dreieich) und Serkan Göcer (Kickers Offenbach) war der FCH schon auf dem Transfermarkt aktiv. Zudem stoßen die Eigengewächse Stefan Bosle und Niclas Knichel zur Mannschaft. Allerdings wiegt der Abgang des torgefährlichen Innenverteidigers Alexander Hahn (12 Tore/zu Rot-Weiß Essen) schwer. Das beste Innenverteidigerduo der Liga mit Maek wird gesprengt. Im Angriff hat der FCH ohnehin noch Luft nach oben. Mit Patrick Dulleck hat der Verein zurzeit nur einen gelernten Stürmer. Ob allein Marceta diese Lücke schließen kann, bleibt abzuwarten. Denn die Ambitionen des FC Homburg sind klar. Es soll noch weiter nach oben gehen, als in der abgelaufenen Saison.


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