Eishockey-Regionalliga Südwest

Hornets trennen sich von Terry Trenholm

Terry Trenholm ist nicht länger Trainer des EHC Zweibrücken. Ob seine beiden Söhne bleiben, sei noch unklar.FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken . Auf den 10:3-Heimsieg gegen die Eisbären aus Heilbronn folgte am Sonntagabend beim EHC Zweibrücken die überraschende Nachricht.

Vollkommen unerwartete Entwicklung bei den Hornets. Alles schien nach dem klaren 10:3 (2:1/3:1/5:1)-Kantersieg am Sonntagabend zuhause gegen Verfolger Eisbären Heilbronn wieder im Lot. Die zwei Niederlagen des Tabellenzweiten zuvor vergessen. Doch kaum war der Siegesjubel verklungen, kam die überraschende Nachricht: Gleich nach dem Erfolg im ersten Heimspiel des Jahres hat sich der EHC Zweibrücken von Trainer Terry Trenholm getrennt. Überraschend deshalb, weil die Hornets bislang eine starke Runde spielen. Bei zwei Partien weniger mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Ravensburg und sieben Zählern vor dem fünften Platz sehr aussichtsreich liegen. Überraschend auch deshalb, weil der Verein bislang stets zufrieden mit der Arbeit des Kanadiers schien, vor der laufenden Runde noch einen Zweijahresvertrag aushandelte. „Darin gab es eine Option, sich trennen zu können, wenn es Themen gibt, die nicht funktionieren“, erklärt Hornets-Pressesprecher Thorsten Rehfeld auf Merkur-Nachfrage. Diese Option hat der Verein nun gezogen. „Die Entscheidung hat sich in den letzten Wochen immer mehr herauskristallisiert und ist keine Reaktion auf die beiden Niederlagen in Bietigheim und Hügelsheim“, schreibt der EHCZ in einer Mitteilung. „Diese wurde auf Grund der sportlichen Entwicklung der Mannschaft getroffen, die unter den Erwartungen lag.“

In einem „Vieraugen-Gespräch“ hätten die sportliche Leiterin Christina Fischer sowie der zweite EHCZ-Vorsitzende Steffen Bruck Terry Trenholm die Nachricht am Sonntagabend in der Kabine überbracht. Die Mannschaft wurde danach von den beiden Vereinsverantwortlichen informiert. Für den 54-Jährigen kam die Trennung „völlig überraschend“. „Die genauen Gründe kann ich mir nicht erklären, scheinbar waren ein paar Spieler unzufrieden“, sagt Trenholm am Montag.

Dass der Trainerwechsel mitten in der Runde Unruhe in das Team bringen und das große Saisonziel Playoff-Finale in Gefahr geraten könnte, glaubt Rehfeld nicht. Ohne sich einen positiven Effekt für die Mannschaft zu erhoffen, hätte der EHC den Weg nicht gewählt.

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