Eishockey-Regionalliga

Hornets lassen die Muskeln spielen

Dustin Bauscher meldete sich mit dem EHC Zweibrücken gegen Heilbronn eindrucksvoll zurück.FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken. Der Eishockey-Regionalligist fegt Heilbronn im Spitzenspiel mit 10:3 vom Eis und pirscht sich wieder in Richtung Tabellenspitze.

Der EHC Zweibrücken ist in der Eishockey-Regionalliga Südwest wieder in der Spur. Nachdem zuletzt zwei Niederlagen den Angriff auf die Tabellenspitze ein wenig ausbremsten, haben sich die Hornets am Sonntagabend mit einem 10:3 (2:1/3:1/5:1)-Kantersieg gegen Verfolger Heilbronner EC eindrucksvoll zurückgemeldet und damit die Ravensburger Steilvorlage genutzt. Denn der Tabellenführer strauchelte überraschend bei Schlusslicht Mannheim.

Kurz vor dem Anpfiff nahm EHC-Trainer Terry Trenholm seine Mannschaft noch einmal eindringlich ins Gebet. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie sauber spielen sollen und weg von der Strafbank bleiben sollen. Wegen solchen unnötigen Fehlern haben wir die letzten beiden Spiele verloren.“ Seine Worte fanden offenbar Gehör. Ganze vier Strafminuten handelten sich die Zweibrücker am Sonntag ein, während die Eisbären insgesamt 14 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen mussten. „Zwei Strafen in 60 Minuten sind absolut okay. Und mit Fünf gegen Fünf waren wir heute die bessere Mannschaft“, lobte Trenholm nach dem Spiel explizit die disziplinierte Vorstellung.

Obwohl mit Marc Lingenfelser, Vladimir Zvonik und Neuzugang Andreas Druzhinin drei wichtige Spieler fehlten, nahmen die Hornets nach einer kurzen Abtastphase das Heft in die Hand. HEC-Goalie Andrew Hare stand von Beginn an unter Druck, es dauerte aber bis zur elften Minute, ehe der Puck erstmals zwischen den Heilbronner Pfosten lag. Maximilian Dörr bediente Dan Radke zur 1:0-Führung, die EHC-Verteidiger Florian Wendland nur 90 Sekunden später ausbaute. Warum Trenholm seine Mannschaft vor überflüssigen Fouls gewarnt hatte, zeigte sich kurz darauf: Während Dörr gerade die letzten Sekunden seiner Zwei-Minuten-Strafe wegen Beinstellens abbrummte, verkürzte Stefano Rupp (15.) in Überzahl auf 1:2, womit es auch in die Drittelpause ging.

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