Ungewisser Saisonausgang

SVK hofft auf „Klassenerhalt am Schreibtisch“

SVK-Spielertrainer Alexander Hoffmann macht sich Gedanken über die Zukunft. Er würde gerne weiterhin spielen. Noch ist unklar ob der SVK Blieskastel-Zweibrücken für die nächste Saison eine Mannschaft melden wird. FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken. Die Saison in der Volleyball-Verbandsliga Saar wurde abgebrochen. Ob es für die Zweibrücker nach unten geht, ist noch offen.

Das Corona-Virus hat den Spielbetrieb in allen Sportarten und Ligen abrupt unterbrochen. Auch die Volleyball-Verbandsliga. Dort hätten eigentlich nur noch zwei Spiele gespielt werden müssen. Für den SVK Blieskastel-Zweibrücken bedeutet der Abbruch keine Veränderung der Situation. Die Volleyballer um Spielertrainer Alexander Hoffmann wussten schon vor dem finalen Doppelspieltag, dass sie die Saison als Achter beenden würden. Und dieser achte Platz hätte auch in Nicht-Corona-Zeiten Unsicherheit bedeutet.

„Im Normalfall heißt das Abstieg. Ob es wirklich so kommt, hängt von den anderen Teams ab. Wir wissen momentan noch nicht, ob jemand aus der Landesliga den Aufstieg annimmt oder wie viele Teams aus der Oberliga runter gehen“, sagt Alexander Hoffmann. Der SVK-Spielertrainer stellt sich allerdings darauf ein, der nächsten Saison eine Liga tiefer aufzuschlagen.

Was hätte das für Folgen für den Verein, der eigentlich mit ganz anderen Ambitionen in die Saison gegangen war, und dann nach dem Trainerchaos um Haitham Aleter auch noch von einer Verletzungsmisere heimgesucht wurde? Mit einem auf dem Zahnfleisch gehenden Kader schafften die SVKler dank eines Zwischensprints kurz vor Weihnachten noch diesen achten Platz, der das Szenario Ligaverbleib immerhin offen lässt. Der SVK würde auch für die Landesliga melden, falls man genug Spieler zusammenbekommt. Doch so weit ist es noch nicht. „Ich habe noch Hoffnung, dass der Klassenerhalt am Schreibtisch entschieden wird“, sagt Hoffmann.

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