EHC Zweibrücken

Den Hornets winkt der Platz an der Sonne

Wenn Hornets-Stürmer Fabian Fellhauer abzog, schlug es in den letzten drei Spielen immer im Tor des Gegners ein. Auch heute Abend beim Spitzenreiter Ravensburg?. FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken. Der EHC Zweibrücken reist heute Abend in der Eishockey-Regionalliga zum Spitzenreiter Ravensburg. Zumindest für eine Nacht können die Hornets Platz eins zurückerobern.

Woran es nun genau liegt, dass Fabian Fellhauer endlich das Tor wieder trifft, ist dem Stürmer des Eishockey-Regionalligisten EHC Zweibrücken ziemlich egal. „Seit ich einen anderen Schläger benutze, läuft es wieder. Vielleicht war es das? Oder es war einfach nur Kopfsache“, schmunzelt der 23-Jährige, der in den ersten fünf Saisonspielen seiner Hornets leer ausgegangen war. Eine ungewohnte Situation für Fellhauer, der in der vergangenen Runde 21 Treffer erzielt und weitere 15 vorbereitet hatte. „Ich bin ein Teamspieler. Wer die Tore schießt, ist nicht wichtig. Aber klar fängt man ein bisschen an zu hadern, wenn man immer nur den Pfosten oder die Latte trifft.“ Diese Zeiten sind für Fellhauer aber längst wieder vorbei. In den letzten drei Partien gegen Heilbronn, Hügelsheim und Stuttgart trug er sich stets in die Torschützenliste ein.

Das soll am besten schon heute Abend wieder gelingen, wenn die Hornets um 20 Uhr im Spitzenspiel beim Tabellenführer EV Ravensburg antreten. „Eine schwere Aufgabe gegen eine junge und schnelle Mannschaft“, weiß Fellhauer, der das Gipfeltreffen dennoch als eine „lösbare Herausforderung“ bezeichnet. Schließlich gewann Zweibrücken das erste Saisonspiel gegen die Oberschwaben Mitte Oktober mit 4:2. Zumindest bis am Samstag der Tabellenzweite Hügelsheim seine Partie gegen Eppelheim bestreitet, können die Hornets – die zudem ein Spiel weniger als die Konkurrenz auf dem Konto haben – mit einem Sieg Tabellenplatz eins übernehmen. „Da wollen wir hin. Unser Ziel ist es, als Erster in die Playoffs einzuziehen“, bekräftigt Fellhauer die Ansage von Trainer Terry Trenholm.

Allerdings schien zuletzt ab und an ein wenig Sand im Spielgetriebe der Hornets. Zwar fügte der EHCZ den Eisbären Heilbronn vor zwei Wochen deren erste Heimniederlage zu (7:4), davor kassierte Zweibrücken aber eine 3:5-Pleite gegen Hügelsheim (Fellhauer: „Keine Glanzleistung von uns“). Und am letzten Spieltag taten sich die Hornets gegen den Drittletzten Stuttgart schwer, gewannen knapp nach Penaltyschießen (6:5). „Stuttgart war bissiger als wir“, moniert Fellhauer, der aber findet, „dass es für uns spricht, dass wir auch Spiele gewinnen, wenn wir nicht unseren besten Tag haben.“ Zudem hätten auch andere Top-Teams gegen vermeintlich schwächere Gegner Probleme. Und in der Tat: Am letzten Spieltag musste Hügelsheim, bis dahin Tabellenführer, beim Schlusslicht Mad Dogs Mannheim eine 4:6-Niederlage hinnehmen.

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