Basketball-Bezirksliga

VTZ-Basketballer wackeln nur kurz

VTZ-Coach Denis Rendgen (li.) stürmt mit seinem Team weiter vorneweg. FOTO: maw / Martin Wittenmeier

Zweibrücken. Zweibrücker bleiben nach 77:60-Heimsieg gegen Bad Dürkheim unangefochtener Spitzenreiter der Bezirksliga Pfalz.

Nichts und niemand scheint die Basketballer der VT Zweibrücken in der Bezirksliga Pfalz stoppen zu können. Auch sie selbst nicht. Selbst ein zehnminütiger Blackout, der in einem 24:2-Lauf der SG TV Bad Dürkheim-BB-Int. Speyer III gipfelte, warf den Tabellenführer nicht aus der Bahn. Trotz des Durchhängers fuhr die Mannschaft um Spielertrainer Denis Rendgen am Sonntagabend einen ungefährdeten 77:60 (22:14/45:28/59:43)-Heimerfolg ein.

Und so konnte Rendgen nach dem Schlusspfiff auch schon wieder scherzen. Mitte des dritten Viertels war ihm das Lachen noch gründlich vergangen. Ein Korbleger von Johannes Petuchov war zwischen der 24. und 34. Minute der einzige Treffer der VTZ. Entnervt zog Rendgen die Auszeit und faltete seine Kollegen lautstark zusammen. „Wenn man zur Halbzeit so deutlich vorne liegt, ist es natürlich schwierig, die Konzentration zu halten. Aber sowas darf nicht passieren“, haderte der VTZ-Coach. „Allerdings haben wir auch von den Schiris ein paar klare Pfiffe nicht bekommen, die uns Punkte gekostet haben. Unterm Strich ist es egal.“ Auch Teamkollege Tim Burkholder zeigte sich ob des Leistungseinbruchs selbstkritisch: „Der Schluss war absolut unnötig. Da sind wir das Spiel zu lässig angegangen.“

Dabei hatte der Spitzenreiter den Tabellenachten aus Bad Dürkheim zunächst klar im Griff. Die Hausherren dominierten die ersten beiden Viertel und lagen zur Pause scheinbar sicher mit 45:28 in Front. Auch kurz nach Wiederbeginn sah es nicht so aus, als sollte das Spiel noch einmal spannend werden. Auf 57:30 wuchs der Vorsprung an. Doch plötzlich war der Gästekorb wie vernagelt. Während die Zweibrücker ihre Angriffe überhastet abschlossen, fand Bad Dürkheim zu seiner Treffsicherheit und holte Punkt um Punkt auf. Vor allem Michael Schütz, mit 23 Zählern bester SG-Werfer, bereitete der Zweibrücker Defensive zu Beginn des Schlussabschnitts Kopfzerbrechen. „Das gleiche Problem hatten wir schon im Hinspiel. Zum Glück sind heute die Dreier gut gefallen, sonst hätte es noch richtig eng werden können“, meinte Rendgen. Wurde es aber nicht, weil die VTZ rechtzeitig aufwachte. Sechs Minuten vor Schluss war die Führung auf fünf Zähler (59:54) geschmolzen, bevor Johannes Meenken die Flaute beendete.

top