Fußball-Bundesliga

Dardai kämpft um seinen Job

Im Training von Hertha BSC ging Coach Pal Dardai (links) wie immer engagiert und motiviert zu Werke. Der Ungar ist „mit großer Lust zur Arbeit gekommen“, wie er am gestrigen Montag bekräftigte. FOTO: dpa / Paul Zinken

Berlin. Trainer von Fußball-Bundesligist Hertha BSC wehrt sich gegen die seiner Meinung nach ungerechtfertigte Kritik.

Am Montag kam der alte Kämpfer aus den Profi-Tagen wieder zum Vorschein. Erst schwor Pal Dardai seine Schützlinge im Mannschaftskreis vor dem Training auf die nächsten Aufgaben ein – dann machte der Trainer den Medien klar, dass er seinen Platz bei Hertha BSC trotz fünf Niederlagen in Folge nicht kampflos räumen will. Der Ungar rührte kräftig die Werbetrommel in eigener Sache – und hörte sich nicht wie ein Auslaufmodell an, das sich in sein Schicksal fügt.

„Ich lasse mir meine gute Laune nicht kaputtmachen. Ich habe sehr gut geschlafen und bin mit großer Lust zur Arbeit gekommen“, sagte Dardai 18 Stunden nach dem 0:2 (0:1) des Berliner Fußball-Bundesligisten bei der TSG Hoffenheim: „Ich spüre das Ganze hier gar nicht so, wie es von einigen Seiten bewertet wird. Mein Leben ist ganz normal.“

Mit „einigen Seiten“ meinte Dardai vor allem die Presse. Schließlich geht es bei den meisten Zeitungen der Hauptstadt gar nicht mehr darum, ob sich die Hertha von dem 43-Jährigen trennt. Es wird lediglich noch die Frage thematisiert, wann die Verantwortlichen um Manager Michael Preetz einen Schlussstrich unter die mittlerweile vier Jahre dauernde Amtszeit des Trainers ziehen werden – schon in den kommenden Tagen oder erst nach dem Ende der laufenden Saison.

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