Handball-Bundesliga

Erster Dämpfer für Flensburg - Leipzig Tabellenführer

Hat mit der SG Flensburg-Handewitt „die erste Halbzeit verschlafen“: Kreisläufer Johannes Golla jubelt noch nach einem Treffer seines Teams. Foto: Marius Becker FOTO: Marius Becker

Wetzlar. Die SG Flensburg-Handewitt hat bereits am 3. Spieltag der Handball-Bundesliga einen ersten überraschenden Dämpfer hinnehmen müssen. Der deutsche Meister kam nicht über ein 27:27 (11:14) bei der HSG Wetzlar hinaus.

„Man kann auf jeden Fall sagen, dass wir die erste Halbzeit verschlafen haben“, sagte Flensburgs Nationalspieler Johannes Golla bei Sky. „Dass wir kurz vor Schluss mit zwei Toren führen und dann noch Unentschieden spielen, ist natürlich sehr ärgerlich für uns.“

Maximilian Holst hatte den starken Gastgebern kurz zuvor mit einem in letzter Sekunde verwandelten Siebenmeter den Punktgewinn gesichert. Bester Werfer der lange Zeit schwachen Flensburger war Göran Johannessen, der ebenso wie Wetzlars Kristian Björnsen fünf Treffer erzielte.

Neuer Tabellenführer ist daher vorerst der SC DHfK Leipzig, der aktuell als einziges Team seine ersten drei Saisonspiele gewinnen konnte. Die Sachsen siegten in heimischer Halle gegen den TVB Stuttgart mit 31:28 (14:13) und bauten damit ihren perfekten Saisonstart aus. Lukas Binder war mit sechs Toren treffsicherster Leipziger.

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