Kein Druck

DHB-Frauen gehen entspannt ins Vorrundenfinale

Bundestrainer Michael Biegler erwägt personelle Änderungen im Kader. Foto: Hendrik SchmidtFOTO: Hendrik Schmidt

Leipzig. Bundestrainer Michael Biegler erwägt im WM-Gruppenfinale der deutschen Handball-Frauen gegen die Niederlande eine personelle Änderung im Kader.

Keine Rechenspiele und kein Druck: Die deutschen Handball-Frauen wollen sich mit einem lockeren Auftritt im Gruppen-Showdown gegen Vize-Weltmeister Niederlande für das WM-Achtelfinale warm werfen.

„Ich bin immer noch unaufgeregt“, sagte Bundestrainer Michael Biegler vor dem letzten Vorrundenspiel am Freitag (18.00 Uhr) in Leipzig. „Druck wird es nicht geben, auch wenn es schöner wäre, einen einfacheren Gegner im Achtelfinale zu haben.“

Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg würde sich die DHB-Auswahl den Gruppensieg und damit eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf sichern. Möglicherweise könnte dem Tabellenführer sogar ein Remis für Platz eins in der Gruppe D reichen. Doch damit will sich Biegler gar nicht beschäftigen. „Unser Weg ist noch nicht abgeschlossen“, stellte der 56-Jährige am Donnerstag fest. „Wir brauchen im Moment jedes Training und jedes Spiel, um uns für die zweite WM-Phase zu präparieren.“

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