Lattwein wieder dabei

DFB-Frauen arbeiten WM-Aus auf

Frankfurt. Saarländerin Lattwein kehrt ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft zurück.

Der Frust über das frühe WM-Aus und die verpasste Olympia-Qualifikation der Frauen-Nationalmannschaft ist bei Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg noch nicht verflogen. „Wir haben leider unser Ziel Olympia-Quali nicht geschafft. Aber wir haben von vornherein gesagt, es ist ein Prozess, und diese WM gehört zu diesem Prozess dazu“, sagte Voss-Tecklenburg am Dienstag in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt.

Beim DFB wurde das Turnier inzwischen aufgearbeitet, für die Mannschaft kündigte die 51-Jährige eine Analyse in der kommenden Woche vor dem Start in die nächste Herausforderung EM-Qualifikation an. Mit einer Mischung aus Selbstkritik und Rechtfertigung versuchte sich Voss-Tecklenburg an einer ersten öffentlichen Analyse nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Scheitern gegen Schweden bei der WM in diesem Sommer. Sie habe es „nicht zu 100 Prozent geschafft, eine stabile Achse ins Team zu bekommen“, räumte die Ex-Nationalstürmerin ein, warb aber zugleich auch um Verständnis: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft hatten mit 15 Neulingen.“

Am Montag treffen sich Spielführerin Alexandra Popp, Frankreich-Profi Dzsenifer Marozsan, Nachwuchs-Hoffnung Giulia Gwinn & Co. in Kassel zur Vorbereitung auf die Quali-Spiele gegen Montenegro am 31. August (12.30 Uhr/ARD) und in Lwiw gegen die Ukraine (3. September/16 Uhr/ZDF).

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