Die Rückkehr an die Hafenstraße wecke „nur positive Erinnerungen“, meinte der Trainer am Freitag. Der Europameister von 1980 ist zwar in Hamm geboren, aber beim Traditionsclub Rot-Weiss Essen machte er seine ersten Schritte als Fußball-Profi, ehe er als „Kopfball-Ungeheuer“ beim Hamburger SV seine erfolgreichste Zeit erlebte. Ein besonderes Spiel ist es auch für Lena Lattwein von der TSG Hoffenheim. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin wurde von Hrubesch überraschend nachnominiert. Sollte sie eingewechselt werden, wäre es ihr erstes A-Länderspiel.

Im März übernahm die DFB-„Allzweckwaffe“ Hrubesch nach der Trennung von Steffi Jones das Frauenteam und gab ihm mit seiner Ruhe und Ausstrahlung das Selbstbewusstsein zurück. „Ich habe auch hier in den Trainingseinheiten gesehen, dass der Spaß da ist“, sagte Hrubesch, dessen Mission mit der WM-Qualifikation eigentlich erfüllt war. Doch da seine Nachfolgerin Martina Voss-Tecklenburg mit den Schweizerinnen noch in den Playoffs um das letzte europäische WM-Ticket kämpft, musste Hrubesch noch ein paar Wochen dranhängen. Ende des Jahres ist dann allerdings endgültig Schluss.


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