Coronavirus

Videokonferenz mit Darts: Patient Kilian in der Quarantäne

War am 13. März als erster Bundesliga-Fußballer positiv auf das Coronavirus getestet worden: Luca Kilian. Foto: Friso Gentsch/dpa FOTO: Friso Gentsch

Dortmund. Luca Kilian erholt sich bei seinen Eltern vom Coronavirus. Dem Kampf gegen die Krankheit folgte der Kampf gegen die Langeweile. Wie beschäftigt sich ein 20 Jahre alter Fußballprofi in Quarantäne?

Als Luca Kilian wieder halbwegs fit war, machte er sich Gedanken über seine Freizeitgestaltung.

„Ich habe viel Serien geguckt und mir ein paar Sachen aus Paderborn bringen lassen - eine Dartscheibe zum Beispiel“, sagt der am Coronavirus erkrankte Verteidiger des SC Paderborn. Im Gespräch mit den Teamkollegen entstand die Idee: „Wir haben spaßeshalber gesagt, dass wir jetzt eine Videokonferenz machen und dann die Kamera auf die Darts-Scheibe halten und dann gucken, wer der bessere Darts-Spieler ist“, sagt Kilian der Deutschen Presse-Agentur und lacht. „Vielleicht kriegen wir das noch hin.“

Zwei Wochen Quarantäne hat Kilian an diesem Freitag hinter sich. Der 20-Jährige war am 13. März als erster Bundesliga-Fußballer positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden und erholt sich in seinem alten Kinderzimmer in Dortmund. „Meine Mutter ist Krankenschwester und hat sich um mich gekümmert“, sagt Kilian.

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