Krise in Stuttgart

VfB-Coach Weinzierl vor Endspiel gegen Leipzig?

Leitet weiterhin das Training des VfB Stuttgart: Coach Markus Weinzierl. Foto: Fabian Sommer FOTO: Fabian Sommer

Stuttgart. Mit verschränkten Armen stand Markus Weinzierl zum Auftakt der wegweisenden Woche nachdenklich auf dem Stuttgarter Trainingsplatz. Zumindest bis Samstag hat VfB-Sportvorstand Michael Reschke ihm eine Jobgarantie gegeben.

Trotz aller Spekulationen im Umfeld des abstiegsbedrohten schwäbischen Fußball-Bundesligisten, trotz der Gerüchte über Markus Gisdol und Jürgen Klinsmann und dem nächsten Tiefpunkt mit dem 0:3 in Düsseldorf darf Weinzierl vorerst weitermachen. Seine Zukunft beim VfB Stuttgart dürfte aber vom Auftritt gegen den Tabellenvierten RB Leipzig am Samstag abhängen - und so klangen Reschkes Worte fast wie ein Ultimatum.

„Er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen - ohne Wenn und Aber“, sagte Reschke. „Unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen.“ Nach der „heftigen und bitteren“ Pleite bei Fortuna Düsseldorf am Sonntagabend hatte Reschke geschwiegen - und die Gerüchte über eine Trennung von Weinzierl angeheizt.

Es hätte deswegen nicht verwundert, wäre Reschke heute vor die Sponsoren-Stellwand auf dem Vereinsgelände getreten und hätte nach nur drei Siegen in 14 Bundesliga-Partien vor laufenden Kameras die Trennung von Weinzierl bekannt gegeben.

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