Umso wichtiger wird es sein, seinen Spielern eindringlichst zu vermitteln, was jüngst schon Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gefordert hat: Siege schlagen Zauberei. Drecksarbeit geht vor Schönspielerei. „Langfristig musst du gut spielen“, betont Favre, der von seiner Philosophie nicht abrücken will: „Aber manchmal müssen wir realistischer sein.“

Die Realität traf den BVB zuletzt sehr hart. Drei Mal in Serie hat die Borussia in der Liga 2:2 gespielt. In der Rechnung eines Titelanwärters, der offensiv den Anspruch erhebt, Meister zu werden, sind drei statt neun eben sechs verlorene Punkte. Drei Mal verspielte der BVB eine Führung, zwei Mal sogar durch ein spätes Eigentor. „Es lief auch vieles sehr unglücklich“, sagt Zorc bei der Analyse nachsichtig.


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