Fußball

Sanés Verletzung verändert die Pläne des FC Bayern

München. Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam oder Steven Bergwijn von der PSV Eindhoven? Möglicherweise Timo Werner von RB Leipzig oder gar ein Mega-Deal mit Philippe Coutinho vom FC Barcelona? Eventuell Ivan Perisic von Inter Mailand oder vielleicht doch Leroy Sané?

Beim FC Bayern ist momentan nur eines klar: Die Kreuzbandverletzung des Wunschspielers von Manchester City mitsamt der sechsmonatigen Pause hat die Pläne des deutschen Rekordmeisters gehörig durcheinandergewirbelt.

Die Zeit bis zum Ende der Transferperiode am 2. September drängt. Der Druck auf Hasan Salihamidzic, angesichts des arg dünnen Kaders endlich für die nötigen Verstärkungen zu sorgen, wird größer. Doch der Sportdirektor gibt sich gelassen – zumindest nach außen hin. „Der Transfermarkt – das ist eine Phase, in der man Ruhe bewahren muss und schauen kann, wie es weitergeht“, sagte er im Trainingslager der Münchner am Tegernsee.

Ruhe bewahren? Schwer möglich bei der angespannten Lage. Selbst die Stars motzen vor dem Pflichtspielstart an diesem Montag im DFB-Pokal bei Energie Cottbus (20.45 Uhr/ARD und Sky) und nur vier Tage später in der Bundesliga gegen Hertha BSC und sehen die ambitionierten Ziele in Gefahr. Torjäger Robert Lewandowski forderte erst diese Woche wieder mindestens noch drei neue Spieler. „Ich hoffe, dass ihr alle verstehen könnt, dass wir uns dazu nicht äußern werden“, sagte Salihadmizic.

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