„Marco hat gesagt, dass er schon Schlimmeres hatte“, sagte Frankfurts Vorstand Fredi Bobic: „Da hat er Recht.“ Unvergessen sind die Bilder, als Russ im Februar 2017, ein Dreivierteljahr nach der diagnostizierten Tumorerkrankung und erholt von zwei Chemotherapien, sein viel beachtetes Comeback feierte.

Ganz Frankfurt fühlte am späten Donnerstagabend mit seinem Urgestein, das schon in der Jugend für die Eintracht gekickt hatte. Die Fans skandierten lautstark seinen Namen, als Russ das Feld verließ. Die Mitspieler standen unter Schock. „Das ist sehr bitter für ihn. Marco ist wohl umgeknickt, weil der neue Rasen noch nicht so richtig angewachsen ist“, erklärte Mittelfeldspieler Sebastian Rode.


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