Vorzeitiges Vertragsende

Ende einer Erfolgsstory: Hasenhüttl bat RB um Auflösung

Ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig: Ralph Hasenhüttl. Foto: Jan WoitasFOTO: Jan Woitas

Leipzig. Ralph Hasenhüttl steht nach übereinstimmenden Medienberichten vor einem möglichen vorzeitigen Aus beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig.

Die Zeit von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig ist nach einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte abrupt zu Ende gegangen.

Der 50 Jahre alte Österreicher bat den Fußball-Bundesligisten nach zwei Jahren um die Auflösung seines Vertrages, nachdem der Verein ihm eine vorzeitige Verlängerung verweigert hatte. „Es ist völlig legitim, dass sich der Club entschieden hat, keine Verlängerung anzustreben. Wir haben jedoch auch betont, dass es für beide Seiten nicht wünschenswert wäre, ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen“, sagte Hasenhüttl.

Er war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zum damaligen Aufsteiger gewechselt. Der Coach hatte RB zum deutschen Vizemeistertitel und in die Champions League geführt. In der aktuellen Saison schafften es die Leipzigern als Viertelfinalist in die Europa League und wurden Bundesliga-Sechster. „Nach gemeinsamen Erfolgen sollte man deshalb ehrliche Worte an den Tag legen können und auch ein klares Nein statt ein beschwichtigendes Ja wählen dürfen“, erklärte Hasenhüttl.

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