Fußball-Bundesliga

Duell der aussichtslosen Verfolger

Schalkes Leon Goretzka wartet noch ab, wird aber wohl zum FC Bayern wechseln. FOTO: Tim Rehbein / dpa

Leipzig. Das Spitzenspiel um den „Best of the rest“ hinter dem FC Bayern: RB Leipzig gegen Schalke 04.

(dpa) Die Ansage von RB Leipzigs Kapitän Willi Orban vor dem Top-Verfolgerduell der Fußball-Bundesliga ist unmissverständlich. „Von mir aus können wir die zuhause weghauen“, sagte er mit Blick auf den Rückrundenauftaktgegner FC Schalke 04 an diesem Samstag (18.30 Uhr). Der richtige Gegner zur rechten Zeit, findet er. Die Leipziger treten allerdings mit der Hypothek von fünf Pflichtspielen ohne Sieg an. Dazu fehlen zwei wichtige Spieler und Timo Werner hat Trainingsrückstand. Begleitet wird die Partie zudem von den nervenden Nebengeräuschen um Mittelfeldstar Naby Keita, der nun schon im Winter vom FC Liverpool verpflichtet werden soll.

Und Schalke? Die Königsblauen haben unter ihrem neuen Erfolgstrainer Domenico Tedesco eine glänzende Hinrunde gespielt, sind seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen, haben zwei Punkte mehr geholt als die Leipziger und treten ohne Personalsorgen an. „Es ist wichtig, gut zu starten. Wir wollen den Trend aus dem Vorjahr gerne fortsetzen“, sagte Tedesco. Dass er Leon Goretzka nach dessen Stressreaktion im Unterschenkel von Beginn an bringt, ist unwahrscheinlich. „Leon ist schmerzfrei. Aber klar ist auch, dass wir kein Risiko eingehen werden.“

Die Schlagzeilen um den 22 Jahre alten Nationalspieler, dessen Wechsel nach der Saison zum FC Bayern als fast sicher gilt, haben sich etwas gelegt. Ein Neuzugang ist auch schon verpflichtet: Von 1899 Hoffenheim kommt im Sommer Mark Uth.

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