Fußball

Die „Rangnickisierung“ der Bundesliga

Leipzig. Sieben von 18 Erstligisten gehen mit einem neuen Trainer in die Saison. Und viele sind von Ralf Rangnick geprägt.

Wenn überhaupt, war Marco Rose für das Kochen zuständig. Der neue Trainer von Borussia Mönchengladbach und sein Kollege Sandro Schwarz von Mainz 05 lebten früher in einer Wohngemeinschaft. Beide sind eng befreundet, seit sie zusammen unter Jürgen Klopp für die Mainzer gespielt haben. „Damals haben wir gedacht: Eh wir uns jetzt jeden Abend verabreden, können wir auch gleich zusammenziehen“, erzählt Schwarz.

Wenn an diesem Wochenende die neue Bundesliga-Saison beginnt, stehen bei den 18 Vereinen gleich sieben neue Trainer an der Seitenlinie. Neben dem Gladbacher Rose sind das noch Julian Nagelsmann (RB Leipzig), Oliver Glasner (VfL Wolfsburg), Alfred Schreuder (1899 Hoffenheim), Ante Covic (Hertha BSC), David Wagner (FC Schalke 04) und Achim Beierlorzer (1. FC Köln).

Unter diesen Neuen wie auch zu anderen Trainern der Liga gibt es teilweise enge Verbindungen oder Parallelen. So ist neben Schwarz und Rose auch der Schalker David Wagner ein enger Vertrauter von Jürgen Klopp – und sogar mehr noch als das: Der 47-Jährige ist der Trauzeuge des Champions-League-Siegers vom FC Liverpool. „Jürgen hat uns alle geprägt“, sagt Rose.

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