Torwart Alexander Nübel

Sie nannten ihn früher schon „Manuel“

Wenn man Torhüter Alexander Nübel bei seinen Paraden beobachtet, fühlt man sich unweigerlich an den jungen Manuel Neuer erinnert. FOTO: dpa / Ina Fassbender

Gelsenkirchen. Torhüter Alexander Nübel wird als Nachfolger von Bayern-Torwart Neuer gehandelt. Am Samstag treffen beide aufeinander.

Das Duell mit seinem möglichen neuen Arbeitgeber lässt Alexander Nübel kalt. Das behauptet der Torhüter des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 zumindest. „Das Spiel hat keine besondere Brisanz“, sagt der 22-Jährige vor dem Heimauftakt der Königsblauen an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den FC Bayern München.

Diese Meinung hat der neue Schalker Kapitän allerdings ziemlich exklusiv. Denn brisant wird das 22. Bundesliga-Spiel für Nübel auf jeden Fall. Jede Parade, jeder Fehler wird besonders genau registriert. Beim deutschen Rekordmeister gilt der U21-Vizeeuropameister als möglicher Nachfolger von Manuel Neuer. Im nächsten Sommer könnte er ablösefrei wechseln, die Bayern haben schon vor geraumer Zeit ihr Interesse an dem talentierten Nübel signalisiert.

Das neue Vertragsangebot der Gelsenkirchener bis 2023 hat Nübel erst mal zur Seite gelegt. Er habe keine Deadline, „ich habe hier noch ein Jahr Vertrag, das ist genug Zeit“. Dass der Ex-Paderborner, der vom neuen Trainer David Wagner überraschend zum Kapitän ernannt wurde, tatsächlich auf Schalke verlängert, ist eher unwahrscheinlich.

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