Nur 2 Punkte in Gruppenphase

BVB schöpft trotz Niederlage gegen Real neuen Mut

Der Auftritt seines Teams in Madrid verlängerte die Schonfrist für den in die Kritik geratenen BVB-Trainer Peter Bosz. Foto: Bernd ThissenFOTO: Bernd Thissen

Madrid. Nach dem 0:2 in der 12. Minute ging zwischenzeitlich die Angst vor einer Demütigung um. Doch der seit Wochen kriselnde BVB bewies beim 2:3 (1:2) gegen Real Madrid erstaunliche Moral.

Der Ärger über die neuerliche Niederlage hielt sich diesmal Grenzen. Trotz kläglicher Ausbeute in der Gruppenphase der Champions League werteten die Dortmunder Profis das achtbare 2:3 (1:2) bei Real Madrid als ermutigendes Signal.

Nicht nur die überaus glückliche Europa-League-Qualifikation, sondern auch die bemerkenswerte Reaktion auf den frühen 0:2-Rückstand besserte die Laune aller Beteiligten spürbar aus. Regisseur Nuri Sahin sprach mit Blick auf den Bundesliga-Endspurt bis zur Winterpause Klartext: „Wir überwintern in Europa mit nur zwei Punkten. Das ist ein Geschenk. Aber mehr Geschenke wird es in diesem Jahr nicht mehr geben.“

Ähnlich wie Sahin wirkte auch Peter Bosz mehr erleichtert als verärgert. Der passable Auftritt seines Teams in Madrid verlängerte die Schonfrist für den in die Kritik geratenen Trainer. Anders als zuletzt brach die Borussia nach Gegentoren nicht ein, sondern bewies Moral. Dank Pierre-Emerick Aubameyang (43./49.), der den BVB nach den frühen Treffern von Borja Mayoral (8.) und Cristiano Ronaldo (12.) zurück ins Spiel brachte, schien zwischenzeitlich selbst ein Sieg möglich. „Das müsste eigentlich gut für das Selbstvertrauen sein“, sagte Bosz, „die Spieler haben nach dem 0:2 den Rücken gereckt und teilweise guten Fußball gezeigt.“

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