Interview mit Chef der Völklinger Anlage

„Jede große Stadt braucht eine Fischzucht“

Peter Zeller am Rande eines der Becken, in denen Wolfsbarsch, Dorade und Kingfish aufwachsen. Zwei der vier Fischpools sind bereits umgebaut. Die übrigen sollen noch in diesem Jahr auf den modernsten Stand gebracht werden. FOTO: Rich Serra

Völklingen. Der Chef der Völklinger Meeresfischzucht erklärt, warum das einstige Pleite-Unternehmen der Stadt ein Erfolgsmodell werden kann.

Sie galt als das Pleite-Projekt des Saarlandes. Rund 30 Millionen Euro hat die Stadt Völklingen in das Projekt Meeresfischzucht gesteckt – und ist damit krachend gescheitert. Seit drei Jahren führt eine Schweizer Investorengruppe die Zuchtanlage – und sieht diese als innovatives Projekt, das weltweit Beachtung finden wird. Geschäftsführer Peter Zeller erklärt, warum das so ist.

Herr Zeller, Sie haben gerade in Abu Dhabi mit der Völklinger Meeresfischzucht einen Innovationspreis gewonnen. Was macht die Anlage so einzigartig?

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