NRW und Bayern betroffen

Weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst

„Krankenhaus ist kein Karneval“: Mitarbeiter der Unikliniken demonstrieren in Düsseldorf. Foto: Christophe Gateau FOTO: Christophe Gateau

Köln/Rosenheim/Stuttgart/Hamburg. Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst gehen im ganzen Land Warnstreiks weiter. In Köln, Bonn, Düsseldorf und Essen legten Mitarbeiter von Unikliniken die Arbeit nieder, wie Sprecher der Gewerkschaft Verdi sagten.

In Bayern traten etwa 120 Beschäftigte im Straßenbau, in Flussmeisterstellen und Bauämtern in den Ausstand. Zudem wurde in Baden-Württemberg, Hamburg und Sachsen gestreikt.

In Hamburg beteiligten sich rund 1000 Menschen an einem Protestmarsch. Sie versammelten sich am Hauptbahnhof und zogen vor das Rathaus und an die Alster. Bei einer Kundgebung unter dem Motto „Der öffentliche Dienst geht baden“ sollten Beschäftigte ihrem Unmut über die „Blockadehaltung“ der Arbeitgeber durch einen Sprung in die rund 4,5 Grad kalte Alster Ausdruck verleihen.

In Stuttgart zogen mehrere Hundert Beschäftigte mit Plakaten durch die Innenstadt. Darauf war etwa zu lesen: „Sechs Prozent mehr, weil wir es wert sind.“ Einige Hundert Menschen versammelten sich am Vormittag auch in der Leipziger Innenstadt zu einer Protestkundgebung.

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