Klimakonzept von CDU und CSU

Union will CO2-Handel und Steuerbonus für Klimaschutz daheim

Wer in klimafreundliche Maßnahmen investiert, soll nach Plänen der Union steuerliche Vorteile haben. Foto: Soeren Stache FOTO: Soeren Stache

Berlin. Um Bürger zum Klimaschutz bei sich zu Hause zu motivieren, will die Union eine „Klimaprämie“ als Steuernachlass für eigene Investitionen einführen.

„Ob bei klimafreundlichen Investitionen in die eigenen vier Wände, bei Investitionen für klimafreundliches Heizen oder bei energieeffizienten Haushaltsgeräten“, Bürger sollten bei der Steuer sparen können, heißt es in einem Papier der Unionsfraktionsvizes Andreas Jung (CDU) und Georg Nüßlein (CSU), über das erst der „Spiegel“ berichtet hatte. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. „Gerade auch kleinere häusliche Investitionen zum Klimaschutz sollen so gefördert werden.“

Weitere Details dazu gibt es im Papier nicht. Jung und Nüßlein waren beauftragt, für die Union ein Klimaschutzkonzept zu entwerfen, das auch Grundlage für die Beschlüsse des Klimakabinetts der Bundesregierung sein soll - dort sollen kommende Woche am Freitag Beschlüsse fallen. Am Freitagabend kommen zunächst erneut die Koalitionsspitzen von Union und SPD zusammen.

Ein Knackpunkt ist der Streit um einen CO2-Preis für die Bereiche Verkehr und Heizen, der Sprit, Heizöl und Erdgas teurer macht, und eine daran geknüpfte Entlastung der Bürger. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hatte eine schrittweise Erhöhung der Energiesteuer vorgeschlagen.

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