Umfragewerte bei 16 Prozent

SPD-Kandidaten spekulieren übers Kanzleramt

Sie reden vom Kanzleramt: Die SPD-Kandidatenpaare Norbert Walter-Borjans (l) und Saskia Esken (2.v.l) sowie Olaf Scholz (2.v.r.) und Klara Geywitz (r.). Foto: Jörg Carstensen/dpa FOTO: Jörg Carstensen

Berlin. Seit Monaten kommt die SPD nicht aus dem Umfragekeller. Am Traum von einer Rückkehr an die Spitze der Bundesregierung halten die Anwärter für die Parteispitze dennoch fest.

Trotz Umfragewerten von maximal 16 Prozent für die SPD spekulieren die zwei Bewerberduos für den Parteivorsitz über eine mögliche Kanzlerschaft.

So traut sich das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu, die SPD wieder so stark zu machen, dass sie die Kanzlerin oder den Kanzler stellen kann. Beide schließen eine eigene Kanzlerschaft nicht aus. Auch das Kandidatenduo Olaf Scholz und Klara Geywitz will, dass die SPD nach der nächsten Bundestagswahl den Bundeskanzler stellt - und zwar mit Scholz.

Esken sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die SPD habe in der Bevölkerung ein Potenzial von gut 35 Prozent. „Dieses Potenzial können wir auch heben. Walter-Borjans sagte: „Wir können einen Stimmungsumschwung erzeugen.“ Wenn sich vor der Bundestagswahl abzeichne, dass die SPD eine Regierung führen könne, „werden wir natürlich sagen, wer Kanzler werden soll“, sagte Walter-Borjans.

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