Aktion in vier Bundesländern

Razzia gegen mutmaßliche Islamisten - Synagoge ausgespäht

Zugrif in Marzahn-Hellersdorf: Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gibt es derzeit Razzien in mehreren Bundesländern. Foto: Dennis Brätsch/dpa FOTO: Dennis Brätsch

Berlin. Mutmaßliche Islamisten stehen immer wieder im Visier deutscher Sicherheitsbehörden. Nun gehen die Ermittler mit einer gezielten Aktion in vier Bundesländern gegen Verdächtige vor. Hatten sie einen Terroranschlag geplant?

Mit einer groß angelegten Razzia sind Ermittler am Dienstag in vier Bundesländern gegen mutmaßliche Islamisten vorgegangen.

Mehreren Verdächtigen tschetschenischer Abstammung wird vorgeworfen, Örtlichkeiten für einen etwaigen islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Eine Synagoge und ein Einkaufszentrum seien ausgekundschaftet worden, sagte Sprecher Martin Steltner. Eine konkrete Anschlagsgefahr habe aber nicht bestanden, so die Generalstaatsanwaltschaft.

Gegen die Verdächtigen im Alter von 23 bis 28 Jahren wird den Angaben zufolge wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Das Verfahren wird bei der Generalstaatsanwaltschaft in der Hauptstadt geführt.

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