Kritik an Nord Stream 2

Pompeo: Deutschland muss mit den USA für Freiheit kämpfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Mike Pompeo, US-Außenminister, reichen sich im Bundeskanzleramt nach einem Pressestatement die Hände. Foto: Kay Nietfeld/dpa FOTO: Kay Nietfeld

Berlin. Zoff zwischen den USA und Deutschland? Den gibt es seit Trumps Amtsantritt zu genüge. Aber nicht beim Besuch seines Außenministers Pompeo in Berlin. Er lobt Deutschland einerseits - und nimmt es andererseits auch in die Pflicht.

Die Regierungen der USA und Deutschlands haben trotz aller politischen Differenzen ihre Partnerschaft betont und den Willen zur gemeinsamen internationalen Krisenbewältigung bekräftigt.

Am zweiten Tag seines Deutschland-Besuchs rief US-Außenminister Mike Pompeo Deutschland zum gemeinsamen Kampf für die Freiheit auf. „Wir müssen anerkennen, dass Freiheit niemals garantiert ist“, sagte er am Freitag in einer Rede bei der Körber-Stiftung in Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wies später auf die Konflikte in Afghanistan, Syrien, Libyen und in der Ukraine hin. Sie versicherte Pompeo, „dass Deutschland eine aktive Rolle spielen will, um diese Probleme zu lösen“.

Pompeo lobte die Zusammenarbeit mit Deutschland. Er nannte Merkel eine „große Freundin der Vereinigten Staaten“ und sagte: „Deutschland bleibt ein enorm wichtiger Partner für uns.“ Der US-Außenminister, würdigte auch den steigenden und starken Nato-Beitrag Deutschlands.

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