Probleme bei der Eingliederung

Hartz-IV-Bezieher ohne Job sind immer länger arbeitslos

Es gibt rund sechs Millionen Hartz-IV-Bezieher, viele haben noch einen Minijob. Foto: Oliver BergFOTO: Oliver Berg

Berlin. Arbeitslose Hartz-IV-Bezieher sind in den vergangenen Jahren im Schnitt immer länger ohne Job geblieben. So stieg die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit bei Beziehern der Grundsicherung kontinuierlich an - von 555 Tagen im Jahr 2011 auf 650 Tage im Jahr 2017.

Hartz-IV-Empfänger ohne Job sind in den vergangenen Jahren im Schnitt immer länger arbeitslos geblieben. So stieg die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit bei Beziehern der Grundsicherung kontinuierlich an - von 555 Tagen im Jahr 2011 auf 650 Tage im Jahr 2017.

2016 waren es noch 629 Tage. Auf diese Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) machte die Linke im Bundestag aufmerksam.

„Dass die Dauer der Erwerbslosigkeit im Hartz-IV-System steigt, ist ein blamables Ergebnis für die verschiedenen Bundesregierungen und leider logische Konsequenz des arbeitsmarktpolitischen Stillstands“, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seit 2010 seien die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit drastisch gekürzt worden.

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