Koalitionskompromiss

Grundrente beschlossen, GroKo noch nicht gerettet

Annegret Kramp-Karrenbauer (M), CDU-Vorsitzende, Malu Dreyer (r), kommissarische SPD-Vorsitzende, und Markus Söder, CSU-Vorsitzender, gehen nach den Statements zum Koalitionsausschuss. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa FOTO: Soeren Stache

Berlin. Am Ende muss die Koalitionsspitze doch nochmal knapp sieben Stunden am Grundrenten-Kompromiss feilen. Herausgekommen ist für alle Seiten etwas. Doch ob die Kritiker in Parteien und Fraktionen zufrieden sind, ist offen.

Monatelang haben sich CDU, CSU und SPD gefetzt wie die Kesselflicker, sogar zum Knackpunkt für die ohnehin wackelige große Koalition ist die Grundrente gemacht worden.

Vier Wochen vor dem für ihren Fortbestand entscheidenden SPD-Parteitag haben die Spitzen der Koalition nun ein vor allem für die Sozialdemokraten wichtiges Hindernis aus dem Weg geräumt. Jede Seite muss Kröten schlucken, aber Union und SPD können für sich jeweils auch Erfolge verbuchen. Die Frage ist nur: Stellt das die Kritiker in den Fraktionen von Union und SPD und bei der Parteibasis zufrieden?

Die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD wirken einigermaßen erleichtert, als sie nach knapp siebenstündigen Verhandlungen im Kanzleramt vor die Mikrofone treten.

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